Have China Scholars All Been Bought?

April 2007 | by Carsten A. Holz

Academics who study China, which includes the author, habitually please the Chinese Communist Party, sometimes consciously, and often unconsciously. Our incentives are to conform, and we do so in numerous ways: through the research questions we ask or don’t ask, through the facts we report or ignore, through our use of language, and through what and how we teach. Foreign academics must cooperate with academics in China to collect data and co-author research. Surveys are conducted in a manner that is acceptable to the Party, and their content is limited to politically acceptable questions. For academics in China, such choices come naturally. The Western side plays along. China researchers are equally constrained in their solo research. Some Western China scholars have relatives in China. Others own apartments there. Those China scholars whose mother tongue is not Chinese have studied the language for years and have built their careers on this large and nontransferable investment. We benefit from our connections in China to obtain information and insights, and we protect these connections. Everybody is happy, Western readers for the up-to-date view from academia, we ourselves for prospering in our jobs, and the Party for getting us to do its advertising. China is fairly unique in that the incentives for academics all go one way: One does not upset the Party.

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Nach Unfall Mord

Um Entschädigungszahlungen zu vermeiden, werden Verkehrsopfer in China oft absichtlich tot gefahren. Die Autofahrer kommen oft ungestraft davon.
VON HARALD MAASS

Niemand weiß, ob Liu Xingzhi hätte gerettet werden können. Der Dreijährige hatte im Dezember in der Provinz Sichuan gespielt, als ein Mercedes ihn anfuhr. Der Fahrer, ein Mitarbeiter einer Aluminium-Firma, rief weder Krankenwagen noch Polizei. Stattdessen stieg er aus, wie Augenzeugen sagten, schaute sich den Jungen an, und rollte dann erneut mit den Reifen über den Körper. Als Polizei und Ärzte eintrafen, war das Kind tot.

“Malu Zhuihun Shou” werden sie in China genannt - frei übersetzt: Seelenjäger der Straße”. Um Entschädigungszahlungen und teure Behandlungen zu vermeiden, fahren Autofahrer in China Medienberichten zufolge die Opfer von Verkehrsunfällen absichtlich tot. “Fälle wie diese passieren häufig”, meldet die Tianfu Morgenzeitung aus Chengdu. Nur selten weisen die Behörden den Tätern eine vorsätzliche Straftat nach. (more…)

Istanbul

伊斯坦布尔之行

其实本想将题目取成 “伊斯坦布尔之旅”, ‘旅”当然取其意为 “旅行”.突然想起此行土耳其名为旅行并不怎么恰当,不是指其字面意思,而是据中国文俗习惯对 “旅行”的理解.

外国人总是对中国旅行社所筹办的欧洲七日游,或者九日游嗤之以鼻,认为在仅仅七到九天之内游完欧洲这么多的国家简直是天方夜谭,充其量也只能是在每个国家的首都合影留念,以作为今后在亲戚好友面前的骄傲谈资.

不过的确也是,不管是境内游,还是境外游,凡是旅游,中国人的传统概念即在最短的时间内看最多的风景名胜,这也应了经济效益的最大化理论.所以大凡旅行,总是走马观花,结果是虽然看尽大好河山,却换得个人也疲了,马也疲了,结论是:还是在家里待着舒坦.

此行在一个城市待了六天,当然不符合旅行的效率和速度.

作为一个中国人想伊斯坦布尔,就像一个普通的德国人想北京,充满了无限的神秘色彩.古典的白裙舞,绚丽的地毯,路边老人的水烟筒,还有民族特色的音乐…..

结果在从伊机场去宾馆的路上,竟然惊谔地发现伊的住宅楼和城市交通建设居然和中国有着如此之多的相似之处.不免有些失望.到了老市区见到清真寺弧型屋顶和四周环绕的塔尖,才感受到了这个城市的特别之处.逗留期间,偶尔在宾馆里看看书,听听雨声;或是在市区中央大道上漫步,在路边的咖啡室点上一杯土耳其苹果茶或是土耳其咖啡,享受阳光;偶尔兴致勃勃地参观不同风格的清真寺,感受里面肃穆虔诚的伊斯兰氛围.真的很难想象,也很难描述这样的圆顶建筑里蕴藏的静谧虔诚的宗教气氛,那么的神圣,那么的执着….当古兰经在这个城市的每个角落想起;当无数一袭黑衣包裹只剩眼睛露在外面的土耳其妇女在你身边匆匆路过,眼睑低垂;当虔诚的宗教信仰者清洗手脚,在庄严的清真寺内面向麦加叩跪,你真的很难不被这种文化,这种和宗教融为一体的文化所吸引,所震撼.

很可惜,因为此行之前走得匆忙,没有对土耳其的历史,以及伊斯兰教的形成,发展有所了解,所以未免对某些习俗和宗教发展有许多的疑问.不过,也许正因为如此,为伊以及它的文化蒙上了一层神秘的色彩.记得的是,在落日晚霞里的弧型清真寺还有映衬着他的蓝色的海真的很美很美.

Rosenmontag

Vor anderthalben Jahren habe ich schon mal Karnval in Freiburg erlebt. Bis jetzt erinnere ich mich noch, wie leidenschaftlich die Süddeutschen da „Nari, Naro!“ geruft haben.Zwar findet solche Umzüge in China auch statt, aber die Karnevalatmosphäre ist hier viel beeindruckender Rosenmontag in Münster.???? Umzug???…..habe eigentlich nicht viel erwartet, weil die Norddeutschen verglichen mit den Süddeutschen ruhiger und „rationaler“.

Mittags um 12 Uhr bin ich pünktlich im Kuhviertel aufgetaucht..(Ich wundere mich immer über die deutschen Straßenname, wie „Kuhviertel“, „Untermühllagstraße“, weiss nicht, ob man sie wirklich im Sinne des Wortes interpretieren darf.). Christoph und Irene waren mit einem großen Tüter schon da. Während wir laut „Hella“ schrieen, haben wir sowie die anderen Erwachsene auch fleißig gegen die Kinder nebenbei gekämpt, um Bonbons, Popcorns zu erhalten. Es hat ziemlich Spass gemacht (Eine geschenkte gelbe Rose hat mich am besten gefallen.), obwohl die Bonbons uns nicht wirklich schmecken. Womit ich mich nicht gerechnt habe, ist die aufrende Stimmung. Alle waren nicht weniger angeheitert als damals die Leute in Freiburg. In China wird man bei solchen Umzug schon längst komisch angestarrt und für Idioten gehalten, wenn man inzwischen bisschen schreit oder mit der Musik Körper bewegt..

Aber man muss auch zugeben, dass die gute aufregende Atmosphäre teilweise von Alkohol verursacht wird. Nach dem Umzug waren auf dem Domplatz voller betrunkener Leute (vor allem junge Leute). Die tanzetn, sangen, schrieen und drängten die anderen Leute, erbrochen sich auf der Straße,  warfen die Bierflaschen rücksichtslos auf den Boden oder ließen die auf den Boden rollen, verhielten sich so wie Verrückte. Als wir durch das Menschenmeer gingen, empfang ich zwar noch sehr stark ferierliche Stimmung, aber ich sah auch unglaublich viele zerbrochene Gläser, Zigaretten auf den Straßen, ich sah die beschäftigte Krankenwägen und ich sah Chaos und Rücksichtslosigkeit. Auch in China sehen große Feierm nicht so aus, obwohl die Chinesen laut Deutschen allgemein weniger Alkohol ertragen können. Ich habe schon seit langem die Bierkultur und –tradtion kennengelernt. Und ich verstehe auch, dass mengengemäße Alkoholika zur richtigen Stimmung führt. Aber muss man unbedingt betrunken sein, um zu feiern, um zu zeigen, wie froh und cool man ist? Ich frage nur, seit wann ist unendlicher Alkohol die einzige Weise zur Unterhaltung und Feier?

Manchmal ist deutsches Fernsehen ja wenigstens lustig

Zum Beispiel wenn bei Sandra Maischberger gegeneinander antreten: Gregor Gysi, politischer Unternehmer und Rächer der Entrechteten vs. Hans-Werner Sinn, Präsident ifo-Institut und bekannt als Volkswirtschaftler mit Hang zu dramatischen Büchertiteln (”Ist Deutschland noch zu retten?”). Thema: Mindestlohn für Deutschland.

Selten werden Unterschiede zwischen Kommunikationsformen und Sachlichkeit in den Subkulturen Wissenschaft und Politik deutlicher. Gysi blubbert wild durch die Gegend, mit einer Mischung aus Empirie und “nachvollziehbarer” Volksnähe. Auf der anderen Seite Sinn, zugegebenermaßen weniger eloquent, aber sachlich zumindest nachvollziehbar. Vielleicht nur für VWLer? Beide reden inhaltlich völlig aneinander vorbei. Liegt das an der Tatsache, das hier ein Jurist auf einen Wirtschaftswissenschaftler trifft? Oder an politischen Vorlieben?

Nein, diese Fragen haben überhaupt nichts mit politischer Ausrichtung oder mit Weltanschauung zu tun, sondern allein mit der Qualität von Argumenten. Fürs politische Geschäft scheint die weniger relevant zu sein. Am Ende gewinnt Sinn. Gysi fährt nach der Sendung wieder ins politische Berlin und kämpft weiter für den Mindestlohn, Sinn zurück nach München in den Elfenbeinturm. Er darf froh sein, wenn er mal einen Anruf aus Berlin bekommt - um sein Konzept Kombilohn vorzustellen.